Über die Kraft von Bewusstsein

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Experimente mit
ehrlichem Wahrnehmen
seiner selbst

Die Sekunden Meditation des Moments:

Sich ehrlich wahrnehmen,
mit gesamter Aufmerksamkeit
den Beginn von Begierde erkennen

Die Wohltat:

Unbewusstheiten, wie Wünsche oder die Begierde etwas haben zu wollen, erschaffen viel Leiden, denn sie erfüllen sich nicht. Diese Sekunden Meditation rät, mit ganzer Aufmerksamkeit wahrzunehmen, wenn die Begierde entsteht. Das Erkennen transformiert.

 

Ein Osho Zitat über die transformierende Kraft von Bewusstsein

Sobald sich ein Verlangen regt,
erinnere dich mit deinem
gesamten Bewusstsein daran,
es zu erkennen.

Sutra aus dem tantrischen Buch der Geheimnisse

Sich mit dem gesamten Bewusstsein wahrnehmen

Ganz und gar bei der Sache sein

„Bei dieser Technik geht es vor allem um eines: dein gesamtes Bewusstsein. Worauf immer du auch dein gesamtes Bewusstsein zu richten vermagst – es wird sich als transformierende Kraft entpuppen. Die Transformation setzt in dem Moment ein, wo du ganz und gar bei der Sache bist – egal was es ist. Aber das ist schwer, denn gleich wo wir uns befinden, wir sind nie ganz bei der Sache, stehen nie ganz dahinter.

Begierden, Wünsche, Verlangen nicht bekämpfen

Wenn sich also in dir eine Begierde regt, dann sollst du sie Tantra zufolge nicht bekämpfen. Das ist zwecklos. Niemand kann ein Begierde bekämpfen. Zudem ist das dumm, denn sobald du anfängst etwas zu bekämpfen, das in dir ist, kämpfst du damit gegen dich selbst. Du wirst schizophren, du wirst zur gespaltenen Persönlichkeit. Tantra sagt: Bekämpfe die Begierde nicht. Was aber nicht heißt, dass du ihr zum Opfer fallen sollst. Was nicht heißt, dass du dich ihr genüsslich hingeben sollst.

Auf den Anfang achten und Wunder können geschehen

Tantra hat da eine sehr subtile Technik für dich: Sobald die Begierde aufkommt, dann werde gleich von Anfang an mit deinem gesamten Bewusstsein hellwach! Schaue mit deiner Gesamtheit hin. Werde das Schauen. Lasse keinen Schauenden mehr übrig. Richte deine gesamte Bewusstheit auf diese aufsteigende Begierde. Dies ist eine sehr subtile Methode, aber wunderbar. Sie wirkt regelrecht Wunder.

Begierde, Energieverschleiß, Frustration, Schwäche – ein destruktiver Kreislauf

Wenn die Begierde bereits aufgekommen ist, kannst du nichts mehr machen. Dann wird sie ihren vollen Lauf nehmen, wird sie ihren Kreis schließen, und du kannst nichts machen. Aber ganz am Anfang lässt sich noch etwas machen: Die Saat muss sofort, auf der Stelle verbrannt werden. Sobald sie aufgekeimt ist und der Baum schon zu wachsen begonnen hat, wird es schwierig, ja praktisch unmöglich, noch etwas zu tun. Was immer du anstellst, es bringt nur immer mehr Qual – Energieverschleiß, Frustration, Schwäche.

Nur genau hinschauen

Richte deine gesamte Aufmerksamkeit darauf, sobald das Verlangen aufsteigt, gleich zu Anfang, beim allerersten Anflug, beim ersten Aufzüngeln der Begierde. Lege dein geballtes Sein im Hinschauen. Tu gar nichts sonst. Es ist weiter nichts nötig. Ist dein gesamtes Sein in deinem Hinschauen enthalten, wird es so feurig, dass das Saatkorn verbrannt wird, ohne jeden Kampf, ohne jeden Konflikt, ohne alle Feindseligkeiten. Ein einziger, tiefer Blick mit deinem gesamten Sein – und das aufkeimende Verlangen löst sich restlos auf.

Die Anmut, die geschieht, wenn Begierden verschwinden

Die sogenannten Heiligen, die ständig gegen ihre Begierden ankämpfen, sind stets abstoßend. Wenn ich sage abstoßend, meine ich damit, dass sie ewig verbissen sind, ewig am Kämpfen. Ihre ganze Persönlichkeit verrät keine Spur Anmut, und sie sind deshalb immer schwach, immer ausgelaugt, weil ihre Energie in dem inneren Kampf verbraucht wird. Wie anders ein Buddha! Und die Anmut, die sich über das Gebaren eines Buddha gelegt hat, ist die Anmut, die entsteht, wenn Begierden völlig ohne Kampf und Streit verschwinden, ohne jede innere Gewalt.“

 

Buchempfehlung: Das Buch der Geheimnisse

Osho, Zitat – Auszug aus
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