10 Minuten zentriert und ohne Sorgen sein

Lovequotes

Experimente damit,
sorglos in der Mitte zu bleiben

Die Sekunden Meditation des Moments:

Wenn in Sorge
– und auch sonst –
Extremgedanken nicht beachten
und 10 Minuten lang
in der eigenen, inneren Mitte bleiben…

Die Wohltat:

Sorgen sind Extremgedanken, die den Körper und die Psyche belasten. Sich nur 10 Minuten lang zurückzuziehen, die Gedanken zu lassen und in der inneren Mitte zu bleiben, das fördert Zentrierung, Entspannung und bringt neue Kraft.

 

Osho Zitat über das Denken und wie man in der Mitte bleibt

Ohne auf den Verstand zu achten,
bleib in der Mitte –
bis…

Sutra aus dem tantrischen Buch der Geheimnisse

“So kurz ist die Weisheit. Genauso wie jede wissenschaftliche Formel ist sie kurz, aber selbst diese wenigen Worte können dein Leben völlig verändern.

Sorgen ignorieren und in der Mitte bleiben

Buddha entwickelte seine ganze Methodik der Meditation aus dieser Weisheit. Sein Weg ist als majjhim nikaya bekannt – als der Mittelweg. Buddha sagt: “Bleib immer in der Mitte – in allem.”

Der Verstand sucht immer Extreme

“Ohne auf den Geist zu achten …” Du wirst das hören, du wirst es verstehen, doch der Verstand wird nicht darauf hören. Der Verstand wählt immer nur die Extreme. Das Extrem hat eine Faszination für den Verstand. Warum? Weil er in der Mitte stirbt.

Der Verstand funktioniert wie ein Pendel

Schau dir ein Pendel an. Wenn du irgendeine alte Standuhr hast, schau dir das Pendel an. Das Pendel kann den ganzen Tag weitergehen, wenn es sich zu den Extremen bewegt. Wenn es nach links geht, sammelt es Schwungkraft, um nach rechts zu gehen. Wenn es nach rechts geht, dann darfst du nicht denken, dass es wirklich nach rechts geht, es sammelt nur Schwungkraft, um nach links zu gehen. Die Extreme sind also rechts, links, rechts, links.

Gedanken anhalten

Halte die Schwungkraft des Pendels in der Mitte an. Lass das Pendel in der Mitte stillstehen. Die ganze Schwungkraft wird verlorengehen, nun hat das Pendel keine Energie, denn seine Energie kommt von einem der Extreme.

Ein Beispiel: Wut

Der Verstand ist genau wie ein Pendel, und wenn du ihn jeden Tag beobachtest, wirst du das erkennen. Du entscheidest eine Sache an dem einen Extrem und gehst dann zum anderen über. Du bist wütend, dann bereust du das. Du entschließt dich: “Nein, jetzt reicht es. Jetzt will ich nie wieder wütend werden.” Aber du siehst nicht das Extreme daran. “Niemals” ist ein Extrem. Wie kannst du so sicher sein, dass du nie wieder wütend wirst? Was sagst du da? Denk noch einmal nach. Nie? Dann gehe in die Vergangenheit, erinnere dich, wie oft du dich entschlossen hast, nie wieder wütend zu werden. Wenn du sagst, dass du nie wieder wütend werden willst, dann vergisst du, dass du, als du wütend wurdest, nur die Schwungkraft gesammelt hast, um zum anderen Extrem zu gehen.

Im Alltag in der Mitte bleiben

Diese Sutra ist eine Weisheit fürs ganze Leben. Du kannst sie nicht nur ab und zu praktizieren, du musst dir dessen ständig bewusst sein. Im Tun, im Gehen, im Essen, in Beziehungen, überall – bleibe in der Mitte. Versuche es wenigstens, und du wirst spüren, wie sich in dir eine gewisse Stille entwickelt, dich Ruhe überkommt, wie in dir ein ruhiges Zentrum wächst.

Die Mitte – zwischen Gegensätzen sein

Selbst wenn es dir manchmal nicht gelingt, genau in der Mitte zu sein, versuche trotzdem, in der Mitte zu sein. Nach und nach bekommst du ein Gefühl dafür, was “Mitte” bedeutet. Was immer anliegt, Hass oder Liebe, Wut oder Reue, denke immer an die polaren Gegensätze und bleibe dazwischen. Früher oder später wirst du auf den genauen Mittelpunkt stoßen. Hast du ihn einmal erkannt, wirst du ihn nie wieder vergessen, denn dieser mittlere Punkt ist jenseits vom Verstand. Dieser Punkt in der Mitte ist genau das, was “Spiritualität” bedeutet.

 

Buchempfehlung: Das Buch der Geheimnisse

Osho, Zitat – Auszug aus
Das Buch der Geheimnisse:
112 Meditations-Techniken zur Entdeckung der inneren Wahrheit

 

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